ELFTE INTERVENTIONALE

@ Haus am Lützowplatz

Lützowplatz 9, 10785 Berlin

Künstler: Arunski & Poet - Clemens Behr – East Eric - EMESS - Friederike Feldmann - Heiko Zahlmann

kuratiert von Jan Kage

Eröffnungsrede: Dr. Ilaria Hoppe

Begrüßung: Dr. Marc Wellmann

Eröffnung:      17.10. 2014

Laufzeit:         18.10.- 7.12. 2014

Wenn die Leute nicht zur Kunst kommen, muss die Kunst halt zu den Leuten kommen. Und wenn ein Mangel an Weltbezug in einem Teil der Künste herrscht, dann müssen andere Bereiche der Künste eben stärker in Kommunikation mit der Welt treten, die sie hervorbringt und der sie etwas beizutragen haben.

Der ELFTEN INTERVENTIONALE geht es um Kunst im öffentlichen Raum, beziehungsweise um künstlerische Interventionen in der Öffentlichkeit. Die Strategien sind subtil und subversiv oder plakativ und provozierend, der Ausdruck reicht von politisch bis poetisch, von kalligraphisch abstrakt bis performativ verstörend. Ihnen allen gemein ist der Eingriff ins öffentliche Bild, die Aneignung von Öffentlichkeit und die hiermit einhergehende Selbstermächtigung zur Kommunikation mit künstlerischen Mitteln.

Facebook Event: https://www.facebook.com/events/638931826221436/

Ausstellungswebsite: http://www.hal-berlin.de/ausstellung/interventionale/

CONTURBANARIES 2014 @ Stadtbad Wedding
Donnerstag, 18. September

CONTURBANARIES Art Fair returns this fall for its second year, having firmly established itself as Berlin’s premiere event for contemporary art with its roots embedded in urban culture. Over a period of four days during the Berlin Art Week, opening on September 18th 2014, our eclectic program showcases a generation of artists often overlooked in other German mainstream art fairs, yet who are widely acclaimed by international institutions and collectors throughout the world.

Location

STATTBAD WEDDING

Gerichtstr. 65, 13347 Berlin

SCHAU FENSTER zeigt:

44flavours

Christian Awe

Daniel Man

Manfred Peckl

Stohead

Heiko Zahlmann

www.ARTY-SHOP.de zeigt:

44flavours

Il-Jin „Atem“ Choi

Emess

Klub7

Stohead

Various & Gould

Heiko Zahlmann

Opening Hours

Opening: Thursday, 18 September 2014 | 19:00 – 23:30

BBQ on the terrace until 22:00. After party | 22:00 – Open end

Friday, 19 September and Saturday, 20 September | 12:00 – 22:00

Sunday (family day), 21 September | 12:00 – 20:00

Tickets & Prices

September 18 | Opening Night 15 €  | Vernissage Only 10 €

September 19–21 | Daily 10 € | Reduced Ticket 5 €

(tickets are valid for the whole week)

September 21 | Family day 25 €

(parents with unlimited children up to the age of 18)

Group Ticket (minimum 20 people) | 5 €

Attracting some of the most talked about artists, galleries, and curators from the finer side of the urban art movement and its related subcultures, CONTURBANARIES Art Fair rallies against the familiar grind of the art fair season with an experiential and immersive focus. Breaking from the traditional format, we take a curatorial approach to exhibiting handpicked galleries and artists in a bespoke and stimulating environment.

With STATTBAD we found extraordinary location to host the event.

CONTURBANARIES is more than an art fair. In addition to a 1500 sqm exhibition space dedicated to 16 galleries and international art projects, it is also a festival that includes a film program with international film productions, numerous live painting performances, a very large lounge area on the terrace and in the foyer of STATTBAD, a wild-out Berlin style opening party and a meeting point for networking and exchange.

http://www.conturbanaries.com/

https://www.facebook.com/events/825468104138983/?fref=ts

Yaneq erzählt von Idiomen, und ihrer falschen Benutzung, darüber, dass das Wort »Jude« wieder als Schimpfwort und das Wort »Fitschi« als »normale« Bezeichnung für asiatische Mitbürger herhalten muss. Und wieso davon die AfD profitiert.

»Gegenüber ist ein Fitschi«, sagte die Arzthelferin in einer Friedrichshainer Praxis neulich, als sie nach einem Blumenladen in der Nähe gefragt wurde, ohne sich was dabei zu denken. Ganz normal für sie.
Und auch ein Künstlerfreund erzählte mir, dass seine Verwandtschaft im Oderbruch seine Frau Fitschi nennt, weil sie eine Mutter hat, die aus Thailand stammt und einen Vater aus Neukölln. Die Verwandtschaft des Künstlers arbeitet als Lehrer und Beamte.
»Die meinen das aber nicht rassistisch. Für die ist das ein normales Wort.«
»Wie fühlt sich deine Frau dabei«, fragte ich.
Da lächelte er vielsagend und verzog das Gesicht. Die Blicke der Bevölkerung in Bad Freienwalde empfinde seine Frau auch anders als er selbst, sagte mein Künstlerfreund.

Ich hab ja keine Ahnung vom Fußball, aber vor ein paar Jahren hatte ich eine leidenschaftliche Diskussion mit einem Dortmunder, der 1988 aus Dresden »rübergemacht« hatte. Marco pflegte seine Leidenschaft für Dynamo über zwanzig Jahre treu weiter. Ich hatte gehört, dass die Fans von Dynamo »Juden Jena!« skandiert hatten und fragte ihn, was das denn für Penner seien.
»Für die ist das ein ganz normales Wort«, wollte er abwiegeln. »Die verstehen gar nicht, dass das antisemitisch ist.«
»Das macht die Sache ja nicht besser. Eher im Gegenteil«, erwiderte ich.

Überhaupt Sachsen. Bei der letzten Europawahl hatten die Europa-Kritiker von der AfD genau dort ihre größten Erfolge. Wie geht das denn? Sich in den letzten 25 Jahren jede Schule, Straße, Bahnhof, Brücke oder Unternehmensgründung von der EU mitfinanzieren lassen und dann gegen Europa stänkern, wenn man mal mit den anderen solidarisch sein soll. Wie moralisch kaputt kann man denn sein, bitte? Habe die denn keinen Funken Ehre mehr im Leib?
Oder Thüringen. Da machen wir mit den Freunden vom Kunsthaus Erfurt eine Party Arty und als ich zum Klo gehe, höre ich einen Typen dozieren: »Das schlimmste überhaupt sind Neger-Zivis.« Den Zusammenhang hatte ich nicht mitgekriegt, trotzdem ließ ich ihn wissen, dass er ein beschissenes Vokabular führt.
»Wieso denn? Was ist denn daran falsch«, freute sich der kleine Thüri-Sarrazin, »ich könnte ja auch stark pigmentierte Zivis sagen, wenn dir das besser gefällt.«
Ich ging dann weiter. Keine Lust vernagelten Provokateuren die Freude zu machen, auf ihren Bullshit auch noch einzusteigen.

Nicht dass ich falsch verstanden werde und jetzt irgendwer zwischen Elbe und Oder Kieferstarre vom Reflexbellen kriegt: »Immer auf die Ossis!« Quatsch, meine Freunde vom Kunsthaus Erfurt ticken zum Beispiel auch nicht so. (Oder die Illustratoren der Yaneqdoten.)
Die mussten sich mit Nazis schlagen, als die mal bei einer Vernissage vorbeischauten. Die Polizei der Landeshauptstadt lancierte zwar wie gewöhnlich eine Pressemitteilung, das seien keine Nazis gewesen, musste aber wieder zurückrudern. Es war kurz nach dem Auffliegen des NSU und selbst die Thüringer Polizei kam mit den dreistesten Lügen und Verharmlosungen, mit denen sie sonst seit jeher routiniert operierte, nicht mehr durch.
Speaking of Auffliegen des NSU. Kurz danach brachte der MDR doch glatt ein Schlagerlied in dem ein fröhlicher, junger Fritz über die Qualitäten der Thüringer Klöße sang. »Nicht Döner, nicht Spaghetti, nein, Thüringer Klöße müssen’s sein!« Na, Prost Mahlzeit, da zahlt man doch gerne GEZ.

Was sagt man Menschen die tatsächlich die Paradoxie stemmen, das neutrale Idiom »Jude« als Schimpfwort zu benutzen, das beleidigende Rassistenwort »Fitschi« dabei aber ganz normal finden. Und wo kommt diese Lust bei diesen Menschen her, das Wort »Neger« auf der kessen Lippe zu führen? So, als hätten sie sich gerade etwas ganz verbotenes getraut. Hui.
Einem Malerfreund, sonst ein ganz okayer Typ, der das auch immer tat und auch gerne »Kanacke« sagte und dann immer voll kindlichem Stolz grinste, sagte ich mal genervt: »Die Leute, die du Kanacke nennst, wohnten doch zum größten Teil schon in der Bundesrepublik, als du noch in der NVA gedient hast.« Da war er dann beleidigt.
»Deine scheiß Bundesrepublik kannst du dir in den Arsch schieben!« Aber immer schön Stütze von der BRD beziehen, damit man in Mitte das bohème Leben genießen kann. Auch nicht in sich stimmig.

Ich weiß nicht, wo diese trotzige Wut herkommt, die doch nur Zeichen eigener Unmündigkeit ist. Vermutlich aus einem Minderwertigkeitskomplex. Man hörte ja im Osten in den Neunzigern oft den Satz, »Man ist ja hier ja nur Bürger zweiter Klasse und wird hier schon schlechter als die Ausländer behandelt.« Das klingt doch sehr beleidigt oder?!
Ich vermute beleidigt, ob der Enttäuschung, dass der vermeintlich große Bruder im Westen, von dem man sich doch familiäre Wärme und blühende Landschaften erwartet hatte, als ignoranter Materialist entpuppt hatte, dem der Osten so ziemlich schnurzpiepe war. Hätte man bloß mal dem »Schwarzen Kanal« geglaubt, statt der schwarzen Birne.
Im Westen nichts Neues: Nutella, Mercedes, Reihenhaus und Grundgesetz. Und Dank des Ostens noch mal acht Jahre Kohl für alle. Und im Osten? Das Gefühl verschmäht worden zu sein. Die Wessis mögen die Türken lieber als uns. Buhu.
Jaja, ich male hier schwarz/weiß oder Ost/West, schon klar. Aber es ist doch frappierend, dass in Regionen und Bundesländern, wo keine drei Prozent der Bevölkerung auch nur ein kleines bisschen Migrationshintergrund haben, die höchste Ausländerfeindlichkeit der gesamten Republik herrscht.

Ich bin vor ein paar Monaten mit dem Auto stundenlang durch Brandenburg gefahren. Ganze Straßendörfer, wo an wirklich jedem Laternenpfahl NPD-Plakate hingen. An jedem! Kein CDU. Ab und zu mal SPD oder Linke. Und alle Drecksplakate unbeschädigt. Fein säuberlich, als wäre gleich Dorffest.
»Mehr Geld für Oma – statt für Sinti und Roma« und »Maria statt Scharia« beweisen zwar dass die Werbetexter der Nazis sich nicht unbedingt auf die Dichter- und Denker-Tradition ihres geliebten Heimatlandes beziehen, sind in Brandenburg in ihrer Perfidität aber trotzdem absolute Normalität.
Nur auf Facebook sah ich auf dem »Ist der Ali kriminell, in die Heimat aber schnell!«-Plakat den sinnvollen Edding-Kommentar: »Was ihr Idioten bloß nicht wisst, dass Ali’s (sic) Heimat Deutschland ist.«

In diesem Sinne, Genossen. Keinen Raum den Spinnern.

Mehr gibts hier: http://www.hhv-mag.com/de/feature/6803/yaneqdoten-neger-fitschis-und-der-afd

A Night Of Vibes From Different Tribes : https://www.facebook.com/events/582707065160031/

DRINNEN UND DRAUßEN

Music

ADANA TWINS  - DOCTOR DRU – SHIR KHAN – FAY

Art

AXEL ANKLAM – EMESS – NOMAD – STOHEAD – SWAG – VARIOUS & GOULD

Words

BERLINERwALD

Lesebühne am frühen Abend mit

WOLF HOGEKAMP – GAUNER –  BAS BÖTTCHER – FELIX RÖMER – YANEQ

sowie den Extraspezial-Waldgewächsen

ANDY STRAUß  - SULAIMAN MASOMI

Garden

POP AMBIENT INSTALLATION

Sculptures & Light

Fingerfood & other Snacks

19.07.14 – 18.00 – 6.00 Uhr

ALT STRALAU 4, Berlin

Für eine Labelnight der Extraklasse hat sich EXPLOITED Boss Shir Khan mit seinem alten Kumpel, dem PARTY ARTY-Impressario Yaneq zusammengetan. Gemeinsam schmeißen sie am 19.7.2014 die EXPLOITED PARTY ARTY SUMMER JAM mit sehr viel guter Kunst, tollem Essen, Drinks und SpokenWord-Bühne sowie allen großen  EXPLOITED Acts in einer top Off-Location, die bisher so gut wie nie zum Feiern zur Verfügung stand.

Draußen der Garten mit Kunst von fine bis urban, Food von veggie bis meaty, Words von Poetry bis Shortstory, Drinks vor allem alky und Drinnen die den Schweiß von der Decke treibenden Deephouse-Smasher der  EXPLOITED-Stars. Besser geht es nicht in dieser Nacht. PARTY ARTY galore.

Wie das abläuft? Man kommt am frühen Abend, hängt gediegen mit einem Drink in bester Gesellschaft, die Sonne steht noch hoch, weil Hochsommer, man guckt den Künstlern bei Live-Painten zu, dann – die Sonne steht schon fast über der Spree – das SpokenWord für die lyrisch Interessierten, vielleicht ein Sandwich oder was vom Grill dazu, noch so’n Drink, Baby und ab zum Tanzen auf den EXPLOITED-Floor. Zu heiß? Komm raus und trink noch einen an der Draußen-Bar, hör die Grillen über Shir Khans exklusivem Ambient-Mix zirpen. Vielleicht sogar eine Rauchen. Oder auch nicht. Wieder tanzen. So oder ähnlich könnte’s gehen! Auf der 44sten PARTY ARTY. Holler, die Waldfee!

Music:

Videos, die ihr unbedingt checken solltet:

ADANA TWINS – DRIVE feat. KHAN: http://youtu.be/-UB8oYOI99c

ADANA TWINS – STRANGE: http://www.youtube.com/watch?v=g8ecLZtPssQ

DOCTOR DRU – FOOLISH: http://www.youtube.com/watch?v=ine8vR3i-l0

DOCTOR DRU – THE VOICE OF DRU:  http://www.youtube.com/watch?v=A6UXoZ0_WTY

SHIR KHAN INTRODUCING EXPLOITED CREW: http://youtu.be/KBTer0nWWPw

Art:

AXEL ANKLAM: www.axelanklam.de

EMESS: www.atmberlin.de/de/artists/emess.php

NOMAD: https://www.flickr.com/groups/nomad_streetart/

STOHEAD: http://www.stohead.com/

SWAG: https://www.artdoxa.com/users/swag/profile

VARIOUS & GOULD: http://www.variousandgould.com/

Word:

WOLF HOGEKAMP: http://www.wolf-hogekamp.de/index.htm

GAUNER: www.gauner.de

BAS BÖTTCHER: www.basboettcher.de

YANEQ: www.yaneq.de

ANDY STRAUß: http://establishmensch.de/

SULAIMAN MASOMI: https://myspace.com/sulaiman79

Das Booklet findet ihr hier: Booklet_reKOLLEKT_klein

YANEQ live Culture Container

mit den größten Hits seiner ersten 12″ “Ein Lebn”, seines Albums “Widersprüche” und den Smashern des seit vier Jahren unveröffentlichten Über-Albums “Zusprüche”, intoniert und in Szene gesetzt von seinen sehr guten Freunden Chris Dietermann am Bass, Bruder and den Drums und Kronstädta an den Keys, kehrt der Party Arty Diktator mit Solo-Programm zurück auf die Bretter, die die Welt bedeuten.

Tanz in den Mai mit der Clique im kleinsten Klub Berlins, dem Culture Container.

70 Peoples und die Hütte ist voll. Die Stimmung kocht.

Abgerundet wird das Ganze mit einem DJ Programm, dass keine anderen als Basti Zett und Rob La bestreiten werden.

START ist 21.00 Uhr (Stagetime vor 22.00 Uhr)

Culture Container

Holzmarktstraße 25, 10243 Berlin, Germany

Alle Einnahmen werden entweder sofort versoffen oder in die Pressung des Albums “Zusprüche” gesteckt, das sehr sehr viele weitere Freunde featuret und von denen der Eine oder die Andere eventuell persönlich auf der Bühne vorbeischauen werden.

Rockt mit!

Facebook Event: https://www.facebook.com/events/274089039429408/

www.yaneq.de

XXX LIVE XXX
MC MELODEE (NETHERLANDS)
YARAH BRAVO (London, U.K.)

XXX DJANES XXX

THAT FUCKIN SARA
SHUMI
SCHMITZKATZE
ENA LIND (MINT)

XXX ART XXX

ANNIKA HIPPLER (Videoprojektion)
CHULA UND KHAR (Installation)
CAPRICE CRAWFORD (Installation “Selfie Booth”)

+ TANZPERFORMANCE

FACEBOOK-EVENT: https://www.facebook.com/events/1394887884108884/

Kunst & Musik – Berlin & Köln in einer Nacht

LIVE

JAMMIN UNIT (air liquide, berlin) & YANEQ (mutfak drt)

DJS

JAN SCHULTE aka WOLF MÜLLER (salon des amateurs, themes for great cities)
CAMP INC. (low hanging fruit, camp magnetics)
SHUMI (kompakt, low hanging fruit)
MARC LANSLEY (low hanging fruit)

ART

STOHEAD
LENA KLEIN & FREDA MEIER (Kleinodkollektiv)

Jan Schulte:
http://soundcloud.com/themes-for-great-cities/sets/tfgc008-wolf-m-ller-balztanz
http://soundcloud.com/jan-schulte

Camp Inc.:
http://www.kompakt.fm/releases/national_geographic_ep
http://soundcloud.com/camp-inc

Shumi:
http://www.kompakt.fm/artists/shumi

Marc Lansley:
http://soundcloud.com/crazytape

Stohead:
http://www.stohead.com/

Lena Klein & Freda Meier:
https://www.facebook.com/kleinodkollektiv

www.subway-der-club.de
www.party-arty.de

For Berlin Insider Jan Kage, art is a kind of religion. So he founded his own church, rooted in ancient traditions, to celebrate the spiritual power of art. But not every part of the mass appealed to the Berlin police.

“Is there somebody named Jan Kage in here,” a middle-aged guy in a brown leather jacket asked, leaning into our backstage room.

We had just finished our first performance of the blessing of the Art Village, which is an art space I curate every year at the Berlin Festival for music. Of course every village has a church. So after the blessing we had a ceremony in the holy Church of Phonk. It’s the church of joy I’ve founded for agnostics and atheists. Of course I got to be the high priest of it all, since it was my idea, but with me were about a dozen artists and helpers, each wearing robes and relics.

“It’s the Berlin police. Can we have a word, please?”

I stepped outside and the over-joyous feelings I had after our first uplifting mass were replaced with the question of what problems the police might have with my church.

Religion is no criminal offense in Germany, as far as I know. Sure, religious people have a lot of feelings these days and are easily hurt, but we have the freedom of religion as a constitutional right – and that includes the freedom from religion. I happen to have my own church, now, so I have feelings, too!

Celebrating spirituality without gods

A local tabloid had run a story in the morning asking, “May he bless with a golden toilet brush?” showing a photo of me blessing Conny Opper, the head of the Berlin Festival. The journalist even called the Protestant and Catholic bishops in town to get their opinion. Apparently, they just smiled.

“We just witnessed this performance over there,” the older of the two cops said, gesturing over to where our beautiful church stood. It was a flashy, colorful installation that measured 12 meters long, seven meters high and six meters wide. A group of 10 artists had worked on the sculpture meant to celebrate spirituality and transcendence without worshipping any gods we don’t believe in.

That is the serious motivation behind the project: When we stop believing in gods, art become the last remaining field of spirituality and transcendence.

“What was that you guys had behind your ears?” the older officer asked. The younger one kept quiet pretty much all the time. To remain undercover, both of them were wearing the masks our sponsor had passed out – pieces of cardboard which you could paint and then pull over your face.

“Oh, you mean the joints?” I said frankly. “Ah, don’t you worry,” I waved him off with a smile. “They were pure dummies. Just tobacco in ‘em,” I laughed.

But the cop was not laughing. “Show them to us!”

I opened the door to let the two officers in their undercover attire back into our dressing room. When we came in, all of my artist friends stopped their conversations immediately. Nobody knew what was happening.

Props like Bob Marley’s

I handed the cops the tobacco joints we had prepared for the mass. They sniffed them, mumbling, “Tobacco.”

“It’s just theater,” I explained. “They’re props.”

The older cop had just finished sniffing on his third joint which he also passed on to his subordinate, who gave it the same kind of thorough treatment he had used on the first two. All my altar boys and girls watched in a mixture of disbelief, amusement and caution concerning the outcome of this investigation.

“Why did you need marijuana joints as props?”

“Short form? It’s about spirituality. Every religion has that. The Jews and the Christians use wine. We bless the church-goers with schnapps instead. And marijuana is a spiritual drug, too. You don’t want to see Bob Marley performing without weed, do ya?!” I said, figuring even the police would like Bob, even though he did shoot the sheriff.

The older cop had this big question mark hanging over his head, and I had the feeling that it had nothing to do with the fact that Bob Marley is not alive anymore.

“See, when the first sister drew a bull on some cave wall down in southern Africa some 70,000 years ago, she had to name it to explain to her brother what it was: ‘Bull.’ Both the drawing and the naming were rooted in the same moment, as French sociologists pointed out in the 1960s. I bet that in the exact same moment another brother or sister beat some bones together, rhythmically humming while dancing around a fire. These are exactly the elements that make up us all: music, art and poetry.

“That gives a higher meaning to life when the sun sets, when it gets dark, and there’s no science that can assure you it will rise again the next morning. Which is why these brothers and sisters made the sun their first god, you know.”

The cop looked bewildered. I continued.

In touch with the ancient past

“After that came the gods of wind and other natural phenomenon, and personalized gods came much later. So priests became the successors of the nomadic shamans, which had been the ones to call up the spirits and gods in ancient times. And for their rites, the new priests used alcohol instead of the shamans’ nature drugs like weed and mushrooms, you see.”

The cop showed no emotion. Various and Gould had big smiles on their faces, though. They had helped me as altar boy and girl during the ceremony and painted my church windows with their modern day saints: Saint Gentrifizian for the urban, Santa Diversita for the transgender, St. Redundous for the old and poor, and Santa Pharma for everlasting life through pharmaceutical drugs.

“After Nietzsche declared that god is dead, none of us kept believing in gods, but we are still human, aren’t we? That means we are still spiritual beings and are able to transcend our own limited physical existence. That’s is why my artist friends and I built the holy Church of Phonk. As symbols for spirituality, we had the flask of schnapps and the joints.

“The best thing about it is that we promise that everybody who enters the church leaves a better dancer, no matter how good he was before. And that is for you, too, brother!”

The others tried not to laugh. The officer mumbled something I could not make out as he headed for the door, followed by his young colleague.

I don’t know whether he’s a better dancer now, but I sure hope so. May the phonk be with him!

Check also: http://www.dw.de/berlins-holy-church-of-phonk-breaks-all-taboos/a-17412357