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Am 16.05. zelebrieren wir gemeinsam mit Converse & YANEQ (Radio Arty) urbane Kultur in Form von Kunst und Musik im Stattbad Wedding.

Mit dabei die beiden Künstlerkollektive THE WEIRD und BOSSO FATAKA, musikalisch eingerahmt von den VICE DJ´s und Berlins Hip Hop Aficionados Konichiwa Bitches sowie zwei exklusiven live Gigs von London’s DVNNY SETH und dem New Yorker ODDISEE.

Tickets bekommt ihr im Converse Store in der Münzstr. 18, und nur solange der Vorrat reicht. Kommt zeitig zur Party, der Platz ist begrenzt. Es gilt First Come First Served.

THE PRO LEATHER EXPERIENCE BERLIN
16.05.2013 22h
Stattbad Wedding
Gerichtsstrasse 65

Art by THE WEIRD https://www.facebook.com/theweirdcrew
& BOSSA FATAKA https://www.facebook.com/pages/bosso-fataka/186700974757250

Music by
DVNNY SET https://soundcloud.com/whoisdvnnyseth
ODDISEE https://www.facebook.com/oddiseemusic
KONICHIWA BITCHES https://soundcloud.com/the-smells

http://www.stattbad.net/
http://www.converse.de/

Yaneq erzählt von seinem sicheren Umgang in verschiedenen Sprachen, davon, wie man ihn in San Sebastian für einen Zugewanderten und ein Brite ihn für einen Iren hielt und Niederländer ihn für seinen Versuch Holländisch zu reden noch lobten.

Gib mir zwei, drei Bier und ich spreche jede Sprache, inklusive des Kantonesischen.
Okay, das ist Angeberei, aber im Ernst: Zumindest bei den romanischen der europäischen Sprachen gilt, beherrscht man eine von ihnen, kommt man bei den anderen frei improvisierend schon irgendwie durch.
Das ist mir das erste Mal beim Urlaub im Baskenland aufgefallen. Hochpolitische Gegend, Anfang der Neunziger, Straßenmalerei voller anti-spanischer Parolen und Wandzeitungen, die von Inhaftierten ETA-Kämpfern berichten. Der Tenor befreiungsnationalistisch mit Verwurzelung in den 1970er Jahren. Irgendeine von Punks betriebene Kneipe in San Sebastian oder so. Wir trinken und stoßen an und mich interessiert der Umstand sehr, dass hier offensichtlich radikale Postionen im Straßenbild mehrheitsfähig sind. Also will ich fragen und reden. Aber wie? Die Jungs sprechen kein Deutsch und kein Englisch. Französisch lehnen sie als Kolonialsprache ab.
Ich denke, Begriffe wie Politik und Ökonomie sind international. Und ich denke mir, wenn ich mich in Deutschland mit einem frisch Zugewanderten unterhalte, dann achte ich auch nicht auf den Akzent und seine Grammatik, sondern auf das, was er mir zu sagen hat. Also lege ich schamfrei los, nehme mein Schulfranzösisch und die deutschen Fremdwöter, hänge hinten »Os« und »As« an die Worte und spreche sie mit einem gefaketen italienischen Kellnerakzent aus: »Si, la blockado economico es una grande problema por el system political del la Cuba! Por el socialismo, eh?!«, wobei die «eh?!«-Endung entscheidend für die Glaubwürdigkeit des Gesagten ist, das spürte ich instinktiv. Die Punks nickten bestätigend, »Si, un grande problema!« Der Anfang war gemacht.
Ich verfeinerte die Beherrschung dieser wahrhaft internationalen Sprache als ich um das Jahr 2002, es war Sommer und Fußballweltmeisterschaft, einer sehr attraktiven Frau mit großem, unter einem Trikot der brasilianischen Nationalmannschaft wogenden Busen in meinem Treppenhaus begegnete. »Ah, Brasilia«, rief ich und strahlte sie an. »No, Argentina«, sagte sie und funkelte zurück und dann erklärte sie mir, dass sie als Südamerikanerin in Europa fußballtechnisch auch für die Nachbarländer halte.
Laura sprach kein Englisch und noch weniger Deutsch. Sie lebte für drei Monate bei mir im Haus, im dritten Stock und besuchte einen deutschen Sprachkurs. Sie gehörte zu der Generation Agentinier und Chilenen, die aufgrund der ökonomischen Krise zu Anfang des Jahrtausends ihren Heimatkontinent verlassen hatten, um in Europa Arbeit zu finden. Ganze Heerschaaren von ihnen lebten damals in Barcelona und schlugen sich als Verkäufer und Kellner durch. So auch Laura und jetzt war sie in Berlin, um Deutsch zu lernen, wohnte bei mir im Haus und ich wollte unbedingt mit ihr Spanisch lernen. Wir begannen umgehend eine heiße Affäre und unterhielten uns auf meiner frei improvisierten Sprache, die täglich ausgebaut wurde und die wir »Romantico« nannten – also, ich sprach so, sie lachte und sprach spanisch, aber es funktionierte halt.

Gib mir zwei Bier und ich spreche jede Sprache. Zumindest fällt die Schamgrenze so weit, dass ich es probiere. Das war schon früher so, als ich mit meinen Leute öfters mal nach Holland fuhr, um Haschisch zu kaufen. Hape Kerkeling hatte gerade seinen Stunt als Königin Beatrice gelandet, war in schwarzer Limousine und im Kostüm beim Bundespräsidenten im Bellevue vorgefahren und hatte behauptet: »Ick bin de Beatriesch, ick will mal even lecker Mittageschen mit het Päjsidenten!«
Ich lieh mir Kerkelings Methode, um an der niederländischen Tanke OCBs und Snickers zu kaufen. Meinen Freunden war das unsäglich peinlich. »Hör auf, Alter, die fühlen sich verarscht!« Tatsächlich merkte jeder Holländer sofort, dass hier ein Deutscher seine eigene Sprache mit dem Akzent zu sprechen versucht, den er für den ihren hielt. Aber sie fühlten sich nicht beleidigt, im Gegenteil, schienen sie zu denken, endlich mal ein Deutscher, der uns nicht in seiner Sprache zuquatscht, ohne zu fragen, ob wir diese sprechen, sondern zumindest versucht in unserem Land unsere Sprache zu sprechen. Das interpretierte ich zumindest so und mache das heute noch, wenn ich »Krokettjes mit speßijale Sossche« bestelle. Nur einmal ging diese Nummer für mich nach hinten los. Ich flog mit der niederländischen KLM nach Südafrika und saß neben einem Engländer, dem zu Ehren ich mein sonst eher dem Amerikansichen zuneigenden Englisch einen starken Cockney-Twist gab, weshalb er mich zumindest für einen Iren hielt. Das nahm ich erst mal als Kompliment – immerhin von einer der Inseln! Aber als die holländische Stewardess mich dann, nachdem ich sie zum wiederholten Male mit »twejmal ejn Gläschje Cognac und twejmal het lecker Heinecken« anmoderiert hatte, für einen südafrikanischen Buuren hielt, anstatt für einen – meinetwegen – Südlimburger oder sonst einen ihrer Landsmänner oder zumindest für den Deutschen, der sich Mühe gibt – da war ich doch ernsthaft schockiert; ja, beleidigt und empört war ich.
»A Buure? Are you kidding? Do I look like a fucking Nazi to you? I am German, Ma’am«, protestierte ich. Und da keine echten weißen Südafrikaner um mich rum saßen, kam der Witz gut an. Die holländische Stewardess, mein britischer Sitznachbar und ich lachten laut, der Ire und ich stießen an und wir flogen entspannt den bösen Buren entgegen, in Völkerfreundschaft vereint.

http://www.hhv-mag.com/de/feature/4499/yaneqdoten-freestyle-esperanto

Hot Tub in da Club – Party Arty // On the Beat // eNtR berlin

PARTY ARTY vol.40
a night of vibes from different tribes
fused and hosted by Yaneq

14.3. 2013 – 22 Uhr
@ Prince Charles
Prinzenstraße 85F
10969 Berlin

MUSIK

T.RAUMSCHMIERE (Shitkatapult)
live: Festplatten-Recycling by RE-SPULE. (a.k.a Thomas Mahmoud)
DJ B. SIDE
GAUCHO
MATTHIAS WECK (Clubsandwich, FluxFM)

KUNST

44FLAVOURS (installation)
DANIEL CHLUBA (wellnessskulPtur)
HEINER FRANZEN (video)

SPOKEN WORD

MATTHIAS BECKMANN
THOMAS DRASCHAN
CLAUDIUS HAGEMEISTER
MARIO MENTRUP aka DER WEISSE HAI IST GUT
MANFRED PECKL
YANEQ

Prinzenstrasse 85F (Moritzplatz U8), 10969 Berlin, Germany

Das SCHAU FENSTER zeigt

Chrstian Awe

Il-Jin Choi

Chrsitoph Krönke

Nathan Menglesis

Stohead

auf der BLOOOM:

http://www.blooom.de/blooom

vom 31.10. bis zum 4.11.2012

im Staatenhaus am Rheinpark, Auenweg 17, 50679 Köln


29.9.2012

GRETCHEN
Obentrautstraße 19-21
Berlin – Krzbrg

MUSIK live:

Emma Heartbeat
(bass music band from essen)

Frogg
(Louise Mills, Luke 4000, Mo Delgado)

MUSIK dj:

Sarah Farina
(WeBoogie & Through My Speakers)

That Fucking Sara
(rap, disco, ol school electro and some italo disco)
Kay Boogie
(Subotage)

Ms. Freshfluke
(Jam fm)

KUNST

skulptur:
Ekaterina Mitichkina

tanzperformance:
QITC ( Quiet In The Corner)
(franka marlene foth und laura bächer)

mixed media:
SHOXXX

POETINNEN

Marion Hütter zeigt Ausschnitte aus ihrem Film „Dichter und Kämpfer“
Sarah Bosetti
Josefine Berkholz
Arezu Weitholz

und andere mehr!

EINIGE DER BESTEN POETRY SLAMMER TREFFEN SICH ZU EINER WORTGALA VOM FEINSTEN, REICHEN SICH DAS MIKRO , HAUEN TEXTE RAUS UND ALLES SCHÖN AUF DIE OHREN!

SOLO POETRY SHOWS, POETRY SLAMS, ELECTRONIC POETRY & OPEN MIKES.

DIE POETEN UND POETINNEN BEHERRSCHEN SIE, DIE KUNST DER VERBALEN DATENKOMPRESSION. EINE WILDE MISCHUNG AUS PERFORMANCE UND POESIE, AUS PUREM SCHERZ UND REINER WAHRHEIT, AUS FEUCHTEN DICHTERHÄNDEN UND HEISS GEKLATSCHTEN PUBLIKUMSTATZEN. POESIE ALS SCHLAGABTAUSCH. POPMUSIK AUS WORTEN.TEXTFEUERWERKE! DASS DIE SACHE SO BELIEBT IST, LIEGT WOHL DARAN, DASS ALLE OFFEN SIND UND IMMER WIEDER ÜBERRASCHEN: ALLE WISSEN WIE DER HASE LÄUFT, ABER NIE, WOHIN

TIMETABLE:

FR. 7.9. POETRY SALOON IM ART VILLAGE 2012

16.00h | Poetry Slam Stars |Patrick Salmen & Andy Strauß
16.30h | Lyrical Dynamite |Bas Boettcher und Dalibor
17.30h | Yaneq [Party Arty Diktator] mit Yanekdoten
18.30h | POETRY SLAM VOM FEINSTEN mit Patrik Salmen, Björn Hoegsdal, Sarah Bosetti, Daniel Hoth, Andy Strauß, | Josefine Berkholz, Sebastian Lehmann, Sebastian 23, Frank Klötgen. MCs: Felix Römer und Ken.Yamamoto.&nbsp
21.00h | Poetry goes Electronic |Beatpoeten
22.00h | Aftershow mit DJ Psycho Jones DJ|SPECIAL DECO ART PERFORMANCE BY PSYCHO JONES!!!

SA. 8.9. POETRY SALOON IM ART VILLAGE 2012

14.30h | Poetry Slam [SLAMMER WELCOME]
15.30h | Poetry International |Bohdan Piasecki (PL/GB – engl.), Mieze Medusa (Ö), Frank Langmack (Dk)
16.30h | Trio Inferno |Sebastian Lehmann & Björn Hoegsdal & Frank Klötgen
17.30h | LMBN |Slam und Lesebühnen Raddau aus Dortmund. Mit Sebas.23, Andy Strauß, Sulaiman Masomi & Gästen)
18.30h | Poetry Slam Stars |Lars Ruppel und Felix Römer
19.30h | SPREE VOM WEIZEN |Slam & Lesebühnen Radau aus Berlin! Mit Ken Yamamoto, Frank Klötgen, | Wolf Hogekamp & Gästen.
20.30h | Poetry und Electronic: Klon 23, Broca Areal und Beatpoeten
21.30h | dichter und dichter vs. borderlines |Andreas Schwarz, Thomas Götz von Aust, Stefan Gilles und Blankow Fiktschen
22.30h | Aftershow mit DJ Steve Morell (Palemusic)

|SPECIAL DECO ART PERFORMANCE BY PSYCHO JONES!!!

Natulis Art Temporary präsenitert Garage Art:
Anfang August schrieben wir, Anna Jil Lüpertz, Thomas Eller, James Guerin und ich, die Kuratoren des Projektes GARAGE ART folgendes Stipendium aus: 9 ostige Doppelgaragen für 3 Wochen an jeweils eineN KünstlerIn zu vergeben! Die beste Garage wird am 30.8. von uns 4en und dem Kunsthistoriker Marc Gisbourne gekürt und mit 1000 € prämiert.
Die teilnehemdnen Künstler sind:
Daniel Chluba – Berlin
Amir Guberstein – Tel Aviv
Konrad Knieling / Olga von Wahl –Berlin
Saana Inari Lähteenmäki – Helsinki
Anton Unai – Barcelona
Cheikna NDiaye – Dakar, Lyon
Anne Patsch – Pittsburgh USA
Chika Takabayashi – Japan
Anna-Maria Sommer – Berlin
Hoffest und Besichtigung der Garagen ab 17 Uhr.
In der Scharnhorststraße 32, Berlin-Mitte
Musikalisch:
Bonsai Kitten – live & unplugged
DJ B.Side
und Poetry von Felix Römer