Facebook Event: https://www.facebook.com/events/228125747344216/

Opening hours:

Thursday 19th Sept 15:00 – 22:00 (Opening Party from 22:00 – late)
Friday 20th and Sat 21st: 15:00 – 22:00
Sun 22nd: 15:00 – 20:00

Entry: 5 €
Under 16: Free.
Location: Revalerstrasse 99 corner Modersohnstrasse.

/Opening Party: 19.09.2013, ab 22:00. Klub Mikz with Mutfak Drt (live), Pitchtuner (live), Church Of Funk mit DJ Paradise Pete, DJ X Mass Odd, DJ Funkarella & DJ Star Suader, Thomas Praus, Efalive of the Jazoburbs u.v.a.

Am 19. September eröffnet contURBANaries, die neue kuratierte Messe für Contemporary & Fine Urban Arts, in Berlin.
Die international besetzte Messe bietet der populären Berliner (Urban) Art-Szene sowie deren Künstlern, Galeristen, Verlegern und Akteuren auf 2500 m2 eine interdisziplinäre Plattform. Denn natürlich ist Berlin keine Insel mehr. Die Stadt steht international seit längerem für die fortschrittlichsten Impulse der Kunstszene in einer globalen, jungen Kultur. So präsentieren sich auf dieser Messe die Macher selbst. No Gimmicks and no Middleman. Bei contURBANaries stehen die Berlin Originals und ihre internationalen Freunde & Kollegen selbst im Vordergrund.
Dabei ist contURBANaries mehr als eine Kunstmesse. Neben der 800 m2 großen Ausstellungsfläche mit 16 Messekojen von Berliner Galerien sowie internationalen KünstlerInnen ist contURBANaries ein Festival, welches mit Workshops zum Mitmachen, einem Treffpunkt zum Austauschen und Kennenlernen, einem Kinoprogramm mit internationalen Filmproduktionen (u.a. Eastcross Projects mit “Berlin spricht 1-3″ von Emus Primus), einem Poetry Slamm, zahlreichen Livepainting Performances und den legendären Party Arty-Parties an den Abenden aufwartet.
Zusätzlich werden Soulfood-Stände geboten, die von ausgesuchten Berliner Restaurants betrieben werden. Zudem gibt es einen Spielgarten für Kids, mit Workshops zum Schablonen-Schneiden und eine 100 Meter lange Wand zum Malen. contURBANaries wird zum Platz für die ganze Familie. Sprich: Ein Event, auf dem man nicht nur gute Kunst erwerben kann, sondern das ganze Wochenende Spaß haben und die Künstler live erleben kann.
Das contURBANaries-Festival Ende September ist der Auftakt zur Reihe: 2x jährlich soll die Messe fortan in derselben Location stattfinden. contURBANaries wird von Till Samer, Betreiber der Friedrichshainer Galerie BOX32 und von Jan Kage, Betreiber des Kreuzberger Kunstraums SCHAU FENSTER und Macher der Kunst- und Klub-Reihe PARTY ARTY, mit Unterstützung von Tobi Grause, dem Besitzer des Clubs MIKZ veranstaltet.

Artists:
1UP – Alias – Anton Unai – Blo – Bosso Fataka – Eliot – Matthias und Felix Gephardt – Gogoplata – Hardy – Herakut – Izzy Weißgerber – Just – Dirk Krecker – Nevada Jonny – Manfred Peckl – Prost – Frederik Schulz – Giacomo Spazio – Natasha Stark – Stohead – Tona – Various & Gould – Vermibus – Frieder Weiss – Heiko Zahlmann – Igor Morski – Daniela Uhlig – Florian Wolf -Quality Lovers – Enorm – Error – Jayjoe – ALANIZ u.v.a

Interior
* 400 m2 of floor space: 16 Trade fair partitions held by artists and galleries
* Cinema
* Bar and lounges

Exterior
* Soul food stands
* 100 meters of Live Painting
* Garden and music
* Bar
* Kids Corner

For more information Email: info@conturbanaries.com or go to/www.conturbanaries.com

Das Art Village auf dem Berlin Festival 2013 wird in diesem Jahr noch bunter, installativer und vielseitiger, als es das in den Jahren zuvor bereits war. Und vor allem wird es eines: noch mehr Dorf! Das Art Village auf dem Flugfeld Tempelhof nimmt seinen Titel dieses Jahr wörtlich und wird all das bieten, was auch ein Dorf in der Provinz hat: eine Kirche, eine Kneipe, ein Zirkuszelt für die Poeten, einen Marktplatz, eine Arena für Tanz und sogar ein Freibad samt Sauna. Das Art Village als Gesamtkunstwerk und jede dieser Installationen eine Kunstposition für sich.

CHURCH OF PHONK

Kurator Jan Kage, in Berlin auch als Party-Arty-Diktator Yaneqbekannt, hat Various & Gouldeingeladen, die Kirchenfenster zu gestalten, Nomad, das Altarbild zu malen, Christoph Krönke wird das Deckenfresko der knapp 100 qm messenden Installation gestalten,Maike Gräf die Skulpturen liefern, Stohead die Inschriften schreiben, Il-Jin Atem Choi die Außengestaltung der Fassade übernehmen, Poet die Kirche mit einem Graffiti bomben undJohannes Buss den Talar für Yaneq designen, der auf einer Videoinstallation von Hendrick van Meckenem seine Predigt halten wird: In einer Welt, in der niemand mehr an Götter glaubt, sind die Künste der letzte verbleibende Raum für Transzendenz.

VILLAGE PUB + MARKTPLATZ

Neben jeder Kirche steht selbstverständlich eine Kneipe. Diese wird von 44Flavours aus altem Holz, Fensterrahmen und anderen „wertlosen“ Fundstücken gestaltet. Bosso Fataka, die Jeanne-Claude und Christos unter Berlins Street-Artists sorgen für die Möblierung des Marktplatzes, in dem sie Stühle, Sessel und Sofas, die sie als Sperrmüll im Straßenland finden, mit Frischhaltefolie verpacken.

POETRY SALOON, MOTOR SALON UND MEHR

Der Poetry Saloon wird, wie im letzten Jahr, von Wolf Hogekamp, dem Grandsigneur der deutschsprachigen Poetry-Slam-Szene, gehostet und mit einigen der besten Vertreter der Zunft aufwarten, u.a. Andy Strauß, Malte Roßkopf, Beatpoeten, Ellen Deckwitz, Lars Ruppel, Sulaiman Masomi, Max Gebhard, Felix Römer, Tilman Birr, Marvin Weinstein, Renates beklemmender Literatursalon, Broca Areal, DJ Ernesto Liniares (Bunga Bunga), Gabriel Vetter (CH), Dalibor, Ellen Deckwitz (Niederlande), Temye Tesfu, Robinson SOLO (Republik Kongo), Toby Hoffmann.Marcus Sendlinger wird dagegen mit seinem Motor Salon vertreten sein. Auf dem Art Market bieten Künstler Produkte feil. Und Quiet In The Corner, die im letzten Jahr den Spezialpreis der Jury für ihre Tanzperformance gewonnen haben, laden in die Tanzplatz, die Nachts auch als Leise Disco fungiert.

YOUNG TALENTS CALL

Auch dieses Jahr geben die Macher des Art Village wieder jungen KünstlerInnen die Chance, sich mit ins Kunstdorf einzubringen und ihre Arbeit neben den etablierteren KollegInnen zu präsentieren. Auf drei großformatigen Leinwänden können die Gewinner malen, sprühen, kleben, installieren und ihre Kunst dem Festivalpublikum zeigen. Außerdem wird natürlich jeder der vom Art Village Team ausgewählten KünstlerInnen auf unserer Webseite vorgestellt und bekommt ein extra Festival Ticket für einen Assistenten oder den besten Freund obendrauf. Bis zum 23.8.2013 hast Du die Chance dich zu bewerben. Schick uns ein PDF mit einer kurzen Info zu dir und deiner Kunst, kurzes Konzept, was du machen willst und ein paar jpgs deiner Arbeiten an artvillage@berlinfestival.de.

ART MARKET OPEN CALL

Wie schon im letzten Jahr gibt es auch 2013 im Art Village wieder den Art Market für Künstler, keine Händler. Hast du Lust deine Art Products anzubieten? Vom Siebdruck über kleine Skulpturen und Art-Toys bis zum T-Shirt – alles möglich. Das Art Product sollte allerdings nicht mehr als 50 € kosten, sodass die Festivalbesucher es sich auch leisten und im Rucksack mitnehmen können. Das Art Village-Team sucht unter allen Einsendungen 10 Teilnehmer aus, um kuratierend eine gewisse Qualität sicherzustellen. Wir vermieten dir den Stand zum Selbstkostenpreis. Die Stände haben eine Verkaufsfläche von 3 Meter und ihr kriegt sie mit Stromanschluss für Licht und what not für schlappe 50 €. Und damit seid ihr dann auch auf dem Festival. Geil? Supergeil!

Bis zum 25.8. 2013 kannst du dich bewerben.

Schick uns ein PDF mit einem kurzen Info zu dir und deiner Kunst, kurzes Konzept, was du machen willst an artvillage@berlinfestival.de

ART PRIZE

Auch dieses Jahr gibt es wieder mit 1000 €, 500 € und 250 € dotierte Preise für die gelungensten Arbeiten. Und auch der Young Talents Call findet seine Fortsetzung: Noch nicht etablierte KünstlerInnen sind eingeladen, sich mit ihren Konzepten zur Wandgestaltung einzubringen.

KÜNSTLER

JAN “YANEQ” KAGE -  MAIKE GRÄF - VARIOUS & GOULD - JOHANNES BUSS - CHRISTOPH KRÖNKE - STOHEAD - NOMAD - POET - B.SIDE - 44FLAVOURS - KLUB7 - WOLF HOGEKAMP - BOSSO FATAKA - 1UP – MARCUS SENDLINGER - QUIET IN THE CORNER - MARCUS WITTMERS - IL-JIN ATEM CHOI

Donnerstag, 19. September

CONTURBANARIES gibt der international populären Berliner (Urban) Art-Szene eine Plattform. Künstler, Galeristen, Verleger und Aktiven präsentieren sich auf einem Festival samt kuratierter Messe. Auf 2500 m² finden sich Berlin Originals und deren internationale Freunde ein. Denn natürlich ist Berlin keine Insel mehr. Berlin steht international für die fortschrittlichsten Impulse der Kunstszene in einer globalen, jungen Kultur. Hier präsentieren sich die Macher selbst. No Gimmicks and no Middleman, der mit Postkarten und billig produzierten Katalogen versucht Profit aus der Popularität Berliner Kunst zu ziehen. Bei CONTURBANARIES stehen die Künstler und die Aktivisten selbst im Vordergrund.

CONTURBANARIES ist dabei mehr als eine Kunstmesse. Neben der 400 m² großen Ausstellungsfläche mit Messekojen nicht nur von Berliner Galerien, sondern auch internationalen KünstlerInnen, ist COUNTURBANARIES ein Festival mit Parties an den Abenden, soziales Forum mit Workshops zum Mitmachen, Treffpunkt zum Austauschen und Kennerlernen, einem Kino mit internationalen Filmproduktionen und einem Poetry Slam.

Zusätzlich werden Soulfood-Stände geboten die von eingeladenen Berliner Restaurants betrieben werden. Und es gibt auch einen Spielgarten für Kids, also Platz für die ganze Familie. Sprich: Ein Event, auf dem man sich das ganze Wochenende anregen und amüsieren und nebenbei eben auch gute Kunst erwerben kann.

Messefläche (für KünstlerInnen und Galerien)-

  • jede der 16 Kojen beinhaltet:
  • 3 weißgestrichene, beleuchtete Wände à 3 Meter Länge bei 2,5 m Höhe, also insges. 9 Meter Wandfläche à 2,5 m Höhe und jeweils 3 m à 1,5 Höhe – nutzbare Fläche 15 qm
  • Stromanschluss
  • Miete für‘s Wochenende: 350,- € (netto)

Messefläche für Kunstverlage, Art Products, Drucke in weiterer 400qm Halle:

  • bring your own Tisch / 50,- € pro Tischmeter
  • Stromanschluss

Außenfläche für Soulfood-Stände:

  • Fläche für 12 Food-Stände für je 100,- € für’s Wochenende (mit Stromanschluss)

Bewerbungen bitte bis zum 19.7. 2013 anaussteller@conturbanaries.com Eine Kaution von 100 € ist bis zum 30.7. 2013 zu entrichten.

Freitag, 6. September

Das Art Village auf dem Berlin Festival 2013 wird in diesem Jahr noch bunter, installativer und vielseitiger, als es das in den Jahren zuvor bereits war. Und vor allem wird es eines: noch mehr Dorf! Das Art Village auf dem Flugfeld Tempelhof nimmt seinen Titel dieses Jahr wörtlich und wird all das bieten, was auch ein Dorf in der Provinz hat: eine Kirche, eine Kneipe, ein Zirkuszelt für die Poeten, einen Marktplatz, eine Arena für Tanz und sogar ein Freibad samt Sauna. Das Art Village als Gesamtkunstwerk und jede dieser Installationen eine Kunstposition für sich.

CHURCH OF PHONK

Kurator Jan Kage, in Berlin auch als Party-Arty-Diktator Yaneq bekannt, hat Various & Gould eingeladen, die Kirchenfenster zu gestalten, Nomad, das Altarbild zu malen, Christoph Krönke wird das Deckenfresko der knapp 100 qm messenden Installation gestalten, Maike Gräf die Skulpturen liefern, Stohead die Inschriften schreiben, Christian Awe die Außengestaltung der Fassade übernehmen, Poet die Kirche mit einem Graffiti bomben und Johannes Buss den Talar für Yaneq designen, der auf einer Videoinstallation von Hendrick van Meckenem seine Predigt halten wird: In einer Welt, in der niemand mehr an Götter glaubt, sind die Künste der letzte verbleibende Raum für Transzendenz.

VILLAGE PUB + MARKTPLATZ

Neben jeder Kirche steht selbstverständlich eine Kneipe. Diese wird von 44 Flavours aus altem Holz, Fensterrahmen und anderen „wertlosen“ Fundstücken gestaltet. Bosso Fataka, die Jeanne-Claude und Christos unter Berlins Street-Artists sorgen für die Möblierung des Marktplatzes, in dem sie Stühle, Sessel und Sofas, die sie als Sperrmüll im Straßenland finden, mit Frischhaltefolie verpacken. Daniel Chlubba stelt seine Dixiecuzzi, ein Pool bestehend aus zwei umgekippten Dixie-Klos, als Tauchbecken neben die Sauna, die in einen alten Feuerwehrwagen installiert werden wird.

POETRY SALOON, DOGHOUSE UND MEHR

Der Poetry Saloon wird, wie im letzten Jahr, von Wolf Hogekamp, dem Grandsigneur der deutschsprachigen Poetry-Slam-Szene, gehostet und mit einigen der besten Vertreter der Zunft aufwarten. Anique Weve aus Rotterdam baut ihr Doghouse auf, eine Hundehütte, als kleinster Club des Festivals für maximal acht Gäste mit Musik und Freibier. Auf dem Art Market bieten Künstler Produkte feil. Und Quiet In The Corner, die im letzten Jahr den Spezialpreis der Jury für ihre Tanzperformance gewonnen haben, laden in die Tanzarena, die Nachts auch als Silent Arena fungiert.

ART PRIZE

Auch dieses Jahr gibt es wieder mit 1000 €, 500 € und 250 € dotierte Preise für die gelungensten Arbeiten. Und auch der Young Talents Call findet seine Fortsetzung: Noch nicht etablierte KünstlerInnen sind eingeladen, sich mit ihren Konzepten zur Wandgestaltung einzubringen.

Teilnehmende Künstler:

JAN “YANEQ” KAGE – MAIKE GRÄF – VARIOUS & GOULD – JOHANNES BUSS – CHRISTOPH KRÖNKE – STOHEAD – NOMAD – POET – B.SIDE – 44FLAVOURS – ANNIQUE WEVE – WOLF HOGEKAMP – BOSSO FATAKA

2 Nächte auf der Insel der Jugend im Treptower Park

Wiesenland & Party Arty präsentieren:

Letztes Jahr platzte die Insel aus allen Nähten, nun rasten wir komplett an 2 Tagen aus. Seit 1916 beherbergt die Insel im Herzen Berlins die Liebhaber kultivierter Tanzmusik. Dieses Jahr haben sich Wiesenland und Party Arty zusammengetan und präsentieren Euch folgendes Line Up:

FB Event: https://www.facebook.com/events/589336151091058/


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Freitag, 28.6. 2013 – Beginn 22 Uhr

PARTY ARTY vol. 41

UNTERDECK / Electro:

HOUSEMEISTER (All You Can Beat, Boysnoize Records)
KAJAK – Live – Bobby Soulo & Kaja (Dj x Drummerin)
MIKE OKAY (Klub7)
MATHIAS WECK (Clubsandwich, FluxFM)

SONNENDECK / Twerk, Baile Beats, Tekhouse, Future Boogie:

THROUGH MY SPEAKERS-FLOOR

SARAH FARINA
SIXFOOT
WALTER VINYL
QUMASIQUAMÉ
CHIX
VJ: MICHAEL TITZE

MASCHINENRAUM / Dubstep, Trap, Mumba, DnB

GOFI (X / Nachbarschaftsbass)
MINO (X / Nachbarschaftsbass )
SAN GABRIEL (X / HHDS)
REAF (Dope)
STINOE (True Beatz)
QUINCY MILLION (ANTIBLING:PROMASSIVE)

WARM UP: Andre Langenfeld (Radio Fritz)

KUNST:

KLUB7
TEENS ON AGE (Freiluft-Kino; Regisseur Henning Gronkowski und Schauspieler anwesend)
DANIEL CHLUBBA (Dixicuzzi)
KARSTEN KONRAD (Skulptur)

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Samstag, 29.6.2013 – Beginn 22 Uhr

FLASH BACK

Zeitreise auf die Insel der Jugend

Unterdeck / Hip Hop Classics:

DANETIC (Liquit Walker)
SMOLFACE (Beathovenz / KMC)
THAT FUCKIN SARA B2B TRICKY TESS
THE SMELLS (Konichiwa Bitche$)
WERD (Atlas Pancakes)
MK 1 (Die Atzen / Lost Elements)
DJ DISTER (Born 2 Roll)
ECKE PRENZE A.K.A BREAQUE & V.RAETER (Spoken View)

Sonnendeck / Soul & Funk:

DAVY DAVE (Pilskills / HHV)
DEJOE (Born 2 Roll / Goldene Neunziger)
REW (Overkill)
RESOUL (Soul Trade / True Beatz Crew)
ROLLE (True Beatz Crew)
MILTON JOHN
VEXKIDDY

Maschinenraum / Dancehall & Reggae:

SELEKTA MIK (MKZWO / Eisclub)
KING MADYU (Bandulero Sound / T.I.T.S)
B-SIDE (Mellowbag / Status Yo!)
FAT ERIC (Banduleros Sound)

Am 16.05. zelebrieren wir gemeinsam mit Converse & YANEQ (Radio Arty) urbane Kultur in Form von Kunst und Musik im Stattbad Wedding.

Mit dabei die beiden Künstlerkollektive THE WEIRD und BOSSO FATAKA, musikalisch eingerahmt von den VICE DJ´s und Berlins Hip Hop Aficionados Konichiwa Bitches sowie zwei exklusiven live Gigs von London’s DVNNY SETH und dem New Yorker ODDISEE.

Tickets bekommt ihr im Converse Store in der Münzstr. 18, und nur solange der Vorrat reicht. Kommt zeitig zur Party, der Platz ist begrenzt. Es gilt First Come First Served.

THE PRO LEATHER EXPERIENCE BERLIN
16.05.2013 22h
Stattbad Wedding
Gerichtsstrasse 65

Art by THE WEIRD https://www.facebook.com/theweirdcrew
& BOSSA FATAKA https://www.facebook.com/pages/bosso-fataka/186700974757250

Music by
DVNNY SET https://soundcloud.com/whoisdvnnyseth
ODDISEE https://www.facebook.com/oddiseemusic
KONICHIWA BITCHES https://soundcloud.com/the-smells

http://www.stattbad.net/
http://www.converse.de/

Yaneq erzählt von seiner Abscheu gegenüber den italienischen Rechtsrecken Frei.Wild und über einen ähnlich gelagerten Fall, nämlich den der Böhsen Onkelz, und wie ihm einmal vor Schreck die Rock’n’Roll-Hand in der Luft gefror.

Gerade war wieder Echo Verleihung. Abgesehen davon, dass mein Haus- und Hofsender FluxFM zu Recht einen der Preise erhalten hat, entstand dieses Jahr die eigentliche Aufregung schon im Vorfeld: Der offensichtlich vollständig verblödete Echo-Rat kam auf die Idee die italienischen Rechtsrecken Frei.Wild in der Kategorie »National« zu nominieren. So viel Heim-ins-Reich-Ambition rief natürlich Widerspruch hervor, andere Bands wollten mit dem Dreck nichts zu tun haben und lehnten die eigene Nominierung ab.
So richtig das ist, so ist es natürlich auch Wasser auf die Mühlen, der sich als Underdogs fühlenden Protonazis. Die Selbststigmatisierung als Opfer steckt ja schon im Namen: Freiwild knallt man ab. Wir gegen die da oben! Die drücken uns, aber sie kriegen uns nicht unter! Wir stehen zusammen! Schließt die Reihen! Die Majorindustrie kämpft gegen uns Indies, fabuliert der Südtiroler Sänger mit Skinhead-Vergangenheit, von der er sich, genau wie die Böhsen Onkelz ihrerzeit, selbstverständlich losgesagt hat. Aber Patriot wird man doch noch sein dürfen! Das sieht auch der NPD-Bundesvorsitzende so, der erzählt, dass 80 Prozent der Frei.Wild-Leute Parteimitglieder seien. Ich glaube für echte Nazis sind die Onkelz und Freiwild allerhöchstens Einstiegsdroge oder – je nach Alter der Sozialisation – Verrat und Verwässerung der Hardcore-Ideale. Vielleicht auch sowas wie Außenbotschafter und Rattenfänger. Ich kenne keine Nazis persönlich. Aber komischerweise kenne ich, was die Anhängerschaft der Frei.Wild-Fans und der Bösen-Onkelz-Freunde angeht nur zwei Gruppen Bundesbürger: Ostdeutsche und solche mit Migrationshintergrund.

Als ich dreizehn, vierzehn Jahre alt war zum Beispiel, war Fabi mein bester Freund, Sohn eines italienischen Kellners und einer belgischen Reinigungskraft. Er war zwei Jahre älter, Skinhead und hatte Onkelz-Platten. Mexiko und so. Türkenfotze. Ich war kleiner Punk und hatte Tote Hosen-Platten und Toy Dolls. Wir interessierten uns beide für Kunst, meine Mutter fuhr uns zur August-Macke-Ausstellung. Tolles Bild: Ein kleiner Punk und ein etwas größerer Skin, Ende der Achtziger Jahre vor einem kubistischen Bild in Andacht vereint.
»Fabi, so ’ne Scheiße kannst du doch nicht hören! Das ist doch Nazidreck!«
»Nee, das ist doch witzig, die meinen das nicht so. Mach dich locker. Es geht darum, dass man sich nicht unterbuttern lässt!«
Was ich argumentativ nicht zu leisten vermochte, schaffte Anfang der Neunziger dann die wirkungsvolle Mischung aus Technomusik und Drogenkonsum. Fabi wurde ravender Hippie. Eine Mischung, die wie ich hörte auch mehr Brandenburger Faschohools zivilisiert hat, als gutmeinende Sozialarbeiter mit ihrer arme-arbeistslose-Jugendliche-Rhetorik. Jetzt kann man angesichts einer Bundesregierung, die sich weigert einen Verbotsantrag gegen die NPD zu stellen natürlich kritisch hinterfragen, warum sie dann Drogen verbietet. Hätten wir Ende des letzten Jahrhunderts mehr Extacy nach Thüringen geschafft, hätte es vielleicht nie den NSU gegeben und die Kölner Bürger, die aufgrund ihrer türkischen Herkunft von den Nazi-Terroristen mit Nagelbomben attackiert wurden, würden jetzt zum Frei.Wild-Konzert gehen. Eine Welt, in der ich leben könnte. Soviel Toleranz muss sein.

Den Kampf gegen die Onkelz habe ich anders verloren. Mein Freund Tamer und ich hatten uns schon Jahre lang darüber gestritten, ob die Onkelz nun Faschos seien oder nicht. Er liebt sie. Ich nicht. Tamer hat die Musik der Onkelz immer wieder in seine Theaterstücke eingebaut. Vor ein paar Jahren saßen wir nach der Premiere im Café des Hebbel Theaters und ich quatsche gerade mit Jaques Palminger aus Hamburg, als Tamer im Onkelz-Shirt vorbeikommt. Ich stell sie einander vor.
»Alter, ich versteh ja, dass du deren Musik in dein Stück baust, aber dass du jetzt auch noch in dem T-Shirt rumlaufen musst, ist mir zu viel. Wir haben die damals so sehr bekämpft…«, und schon lief die Diskussion die nächste halbe Stunde.
Tamer ist straight edge. Ein paar Monate später holte er mich mit seinem roten Golf im Lovelite ab, kleiner Klub in Berlin-Friedrichshain, wo ich damals die Party Artys veranstaltet habe. Es ist 4 Uhr morgens oder so, ich bin angeheitert, to say the least, sprich, ich habe schon ordentlich einen im Kahn. Wir steigen in sein Auto, die Anlage springt an, ein fettes Gitarrenriff knallt aus den Speakern.
»Geil, Motörhead!«, ruf ich und schleudere, kleinen und Zeigefinger abgespreizt, meine Rock’n’Roll-Hand gen Windschutzscheibe, deute ein Bängen des Kopfes an.
Tamer grinst zu mir rüber: »Nee, Onkelz, Mann!«
Es war als ob die Zeit stehenbleibt, meine blöde Rock’n’Roll-Hand in der Luft gefroren. Einen jahrelangen Disput so einfach zu verlieren. Ätzend ist das!
Okay, vielleicht hatten die Onkelz packende Riffs. Aber mit denen fangen sie halt die Ratten – alles Ratten außer Fabi und Tamer, versteht sich. Und Frei.Wild werden es ähnlich anstellen. Aber die Texte bleiben eben doch chauvinistisch bis nationalistisch. Dreck halt.

Speaking of my Rock’n’Roll Hand, die hätte mir beinahe mal den Zorn türkischer Antifaschisten eingehandelt.
Ich stand angetüdelt im Hebbel Theater und rockte euphorisch zu der Mucke von Selim Sesler, den Istanbuler Gypsy-Musiker, den Alex Hacke in Fatih Akins »Crossing the Bridge« mit den Worten vorstellt, bei seinen Sessions ginge es darum, wer am längsten spielt und wer dabei am meisten trinkt. Schon mal grundsympathisch, die Haltung. Selim und seine Musiker fiedelten und muckten und rockten den großen Saal in Trance. Voller Freude warf ich halt irgendwann meine Rock’n’Roll-Hand in die Luft, so wie ich das immer tue, wenn ich begeistert bin und rief irgendeinen Freudenschrei.
Ein langhaariger, türkischer Freund nahm mich zur Seite und sagte, dieses Handzeichen könne ich hier nicht machen, das sei gefährlich.
»Wieso, sind doch keine extremen Moslems hier oder?!«
»Nein, das ist das Zeichen der Grauen Wölfe, der türkischen Faschos!«
Graue Wölfe, frei und wild, wie die Bergziegen bei Brixen.

Ich mein abgesehen davon, dass jemand, der sich frei und wild nennt, wahrscheinlich das Gegenteil davon lebt, so wie ein picklieger Pornorapper eben wenig fickt und deshalb seine Fantasie in seine Texte einbringt, ist so eine Adjektive-Verkettung schon an sich bekämpfenswert.
Als ich zum ersten mal dem Bandnamen als Heckscheibenaufkleber begegnet bin, waren wir leider in voller Fahrt auf der Autobahn. Sonst hätte ich eventuell spontan frei wie wild reagiert und das einzig richtige getan: Die blöde Scheibe zu zerkloppen.
Ton, Steine, Scherben, Genossen!

Schaut auch hier: http://www.hhv-mag.com/de/feature/4726/yaneqdoten-frei-wild-graue-wolfe