PARTY ARTY – Vol. 34 – KLUB7 Special
>>a night of vibes from diferent tribes<<

Line-up:

Live:
JAMMER (big dada, london)
Leg-No (italien)

DJs:
ILLVIBE (miss platnum, marteria)
MIKE OKAY (whatwhat-records/KLUB7)
B SIDE (funkorama, party arty army)
GAUCHO (party arty army)

Spoken Word:
kompiliert vom Grandsigneur der deutschsprachigen Slamszene
WOLF HOGEKAMP: zum Beispiel mit dem frisch gebackenen Berliner Stadtmeister im Poetryslammen, Til Reiners u.v.a. mehr!

Live Painting:
Stohead

Kunst:
Die Künstlergruppe KLUB7 kuratiert in diesem Rahmen 21 Künstler mit der Idee, das BACKPIECE als altes Element der Graffiti-Old-School wieder in Szene zu setzen. Die Jeans-jacke wird als Leinwand genutzt. Sie wird präsentiert auf einer Party, bei der die Künstler selbst die Jacke tragen. Die Auswahl der Künstler ist breit gefächert. Die Spanne reicht vom Oldschool-, über den Newschool-Writer, den Comic-Zeichner, den Illustrator, den Urban-Art-Künstler, dem zeitgenössischen Maler bis hin zum Modedesigner. KLUB7: “Wir wollen die Old-School-Ästhetik, die man sofort mit einem BACKPIECE verbindet, auflockern, witzig sehen, ironisieren, würdigen, aber auch verwerfen.”

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Gemini 6 Rendezvous

„Gemini 6 Rendezvous“ ist der Name eines legendären Aufeinandertreffens zweier Raumschiffe im All am 17. Dezember 1965. Heute, und zwar exakt 45 Jahre später, ist dieses namengebend für eine Gruppenausstellung im Berliner „Schau Fenster“. Hier gehen 6 unterschiedliche Künstler-Raketen an den Start in den Art-Orbit begleitet von einigen Kunst-Satelliten, die temporär und in Form vom Performances und Musik umher kreisen werden. Sicherlich ähnelt der Berliner Art-Orbit momentan ehr dem easyjet-geschwängerten europäischen Luftraum, der sehr dicht besiedelt ist und in dem es angebracht wäre, recht vorsichtig und nach Regel zu fliegen. Daher haben wir für unser „Gemini 6 Rendezvous“ eine ziemlich übersichtliche Mannschaft ausgewählt, deren Mitglieder schon den ein oder anderen Start geübt haben. Ob diese nun vorsichtig und regelmäßig abheben, werden wir ihnen selbst überlassen.

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HEIMATABEND
am 11. Dezember 2010
im Festsaal Kreuzberg
Line-up /
DAF – Live
G.I. DISCO
Zentralkapelle
Remmidemmi DJ-Team
Ponypop
Winson

Heimat, dieses tonnenschwere Wort, dieser Mühlstein am Bein der Geschichte, den abzustreifen sich Generationen von Deutschen seit Ende des 2ten Weltkrieges aus den unterschiedlichsten und fragwürdigsten Motiven heraus bemühen. Heimat, dieses mythisch-romantisch verklärte Etwas, das sich ebensowenig in andere Sprachen übersetzen lässt, wie Zeitgeist oder Angst. Heim.at, die leider keine österreichische Domain für Altenpflege ist. Scheiß Heimat! Wie kann man nur eine Party unter den Titel Heimatabend stellen, ohne an Hirschgeweih und Nierentiscch zu denken?

Heimat ist für eine Generation junger, kreativer, zugezogener Berliner die Sozialisation in den 80ern. Mehr ein Zeitgefühl, als ein konkreter Ort. Definitiv kein deutscher Wald. Eher ein stinklagweiliger Vorort, dessen deprimierender Ruhe man nur mit dem Skateboard, mit Punk und Grafitti und Disco zu entkommen vermag. Raus aus dem Grau der angepassten Eltern und der Garagenhöfe ihrer Reihenhaussiedlungen. Rein in die Wahl-Heimat. Heimat sind auch die brennenden Barikaden der Hafen- und der Mainzer Straße. Verschwende deine Jugend und wisse nicht wann sie genau endet!

Drei aus der Party Arty Army, der Maler Christoph Krönke, der Urban Artist Stohead und Party Arty Diktator Yaneq bauen die begehbare Heimat Installation zum Heimat Abend. Ein Wohnzimmer mit Tapete und Sitzgruppe, eine Rippenheizung mit Topfpflanzen vor großem Fenster, ein Balkon mit Tischgrill und Würstchen, Klappstühle und -tisch und ein Geländer über das man seine Schnapsflaschen in die Videoprojektion einer Straßenszene schmeißen kann. Bonjour tristesse! Bonsoir Berlin!

Wiesenland - Way Way Records – Konichiwa Bitche$$ präsentieren
Foreign Beggars
Son of Kick – Sick Girls – The Smells – QMS
Live @ Festsaal Kreuzberg (10.12.2010 ab 23:00 Uhr)

Knapp vor dem Jahreswechsel wird in Berlin wohl heftiger und ausgelassener gefeiert als 21 Tage danach. Grund dafür: Foreign Beggars. Die festivalerprobte Band aus England bringt ihn zurück, den Spirit des Sommers. Das Wort Konzert wäre dem nicht gemessen, was einer Foreign Beggars Live Show als Definition zusteht. An dieser Stelle könnte wieder mit den üblichen Übertreibungen und Lobeshymnen herumgeworfen werden. Stattdessen überlassen wir es doch den knallharten Fakten, die, wie in den nächsten Zeilen zu entnehmen, wirklich Jedem erklärt, wer Foreign Beggars sind. Die Youngstars aus London verbuchen derzeit Features mit Björk, den Gorillaz, Amp Fiddler, Corinne Bailey Rae, OhNo, Guilty Simpson, Wildchild, Dudley Perkins & DJ Vadim auf ihrem Konto. Nun könnte man eigentlich schon einen Schlussstrich unter die ganze Sache setzen. Nee wird noch besser. Was eine Foreign Beggars Show Besonders macht, sind die Wechselspiele der Musikgenres wie Hip Hop, Dubstep und Drum’n’Bass. Dafür sorgen besonders auch die Produktionen der Superlative von Noisia aus Amsterdam. Hinzu kommen noch Produktionen von Bar9, Virus Sundicate oder Machinedrum und schon ist’s fertig. Was? Das muss wohl Jeder am 10.12.2010 im Festsaal Kreuzberg selbst herausfinden. weiter lesen

Party Arty Spezialy & DMY Klublabor feiern “Das Flimmern am Firmament”

Samstag, 27.11. @ Picknick

Dorotheenstr. 90
23 Uhr / 8 €

Unten:

GAUCHO
MUTFAK drt – Live
DJ NARAIN ASHAD (Bangladesh)

Oben:

HITO LOVE
CANTÜRK
FEMALEMACHO

Visuals: Jpech

Der Berliner Künstler DAG, der sich nicht nur durch oft zurückhaltende Bilder, die meist wenig Farbe auf monochromen Grund zeigen, sondern auch durch die Tatsache, dass er schon Clubs wie das E-Werk dekorierte oder Plattencover für das Independent-Label Bungalow entwarf, auszeichnet, präsentiert in seiner nächsten Ausstellung nicht seine eigenen Werke. Vielmehr hat er fünf Künstler eingeladen, ihre Arbeiten in der Kreuzberger Galerie Schau Fenster auszustellen.


Auch wenn alle von ihnen weitgehend ungegenständlich arbeiten, verfolgen sie sehr verschiedene Ansätze. So bezieht sich Dirk Krecker mit seinen Schreibmaschinen-Zeichnungen oft auf Architektur, während Andreas “Sorry“ Steffen zuletzt räumliche Situationen auf ganz eigene Weise nachbildete. Marc Jung sprühte zunächst Graffitis, bevor er sein Kunststudium begann – zuletzt saß er an der Akademie der Bildenden Künste in Wien in der Klasse von Daniel Richter – und zeichnet sich heute vor allem durch die Leichtigkeit und Spontanität seiner Bilder aus. Der Finne Jakko Mattila sucht und findet in seinen Werken Parallelen zum Design. Hannu Prinz hat sich von erzählerischer Figürlichkeit zu frei assoziativer Abstraktion entwickelt.

Wie die Künstler in der Ausstellung, in der neben Zeichnung und Malerei auch Wandarbeiten gezeigt werden, aufeinander treffen, kann mit Spannung erwartet werden.

Ausstellung: 20.11 – 12.12.2010; Galerie Schau Fenster, Lobeckstrasse 30-35, Berlin
Vernissage: 19. November um 19:00 Uhr weiter lesen

Diese Woche ist Gregor Hildebrandt zu Gast bei Radio Arty. Der Maler redet über seine Kunst und seinen DJ-Gig in der Dada(da) aka demie. Ebendort wird auch der Maler Christian Achenbach mit seiner Band, dem Trio Quattro aufspielen, deren Musiker ebenso im Gespräch zu hören sind.

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Freitag ist Vernissage im SCHAU FENSTER:

Laden für Nichts aus Leipzig präsentiert:

KATRIN HEICHEL

…mit der Ausstellung “BAU” im SCHAU FENSTER (Schauraum für Kunst)
Eröffnung: Fr., 15.10.2010, 19 h

Spezialgast: CLEMENS MEYER mit der kleinen Posse zum Bau
& DJ JULIAN WEBER (taz Musikredakteur)

Ausstellungsdauer: 16.10.- 07.11.2010

SCHAU FENSTER (Schauraum für Kunst)
Lobeckstrasse 30-35- Berlin KRZBRG (U8 Moritzplatz)

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dada(da) aka demie - Painters Playing Music and Other Forms of Spectacular Weirdness
curated by The Grözingers and Yaneq
@ White Trash Fast Food, Schönhauser Allee 6-7

Ende Oktober und Anfang November werden die Künstler Amelie und Philip Grözinger zusammen mit Party Arty Zampano Yaneq eine dreiteilige Kunst Donnerstag-Reihe im White Trash Fast Food kuratieren. Dabei werden sie nicht etwa Bilder und Skulpturen in das Gesamtkunstwerk WT schleppen. Was hätte das für einen Sinn? Wo sollten die noch wirken zwischen all der Memoribilia, die das Restaurant jetzt schon schmücken. Nein, die drei Kuratoren haben Künstler, Maler und Bildhauer, die außerdem noch Musik machen, gebeten, mit ihren Bands aufzuspielen. Außerdem bringen alle Maler eine DIN A5 große Zeichnung für den Merchandise Stand mit, die man sich aber auch vom im WT beheimateten No Pain No Brain Tattoo Studio als Kürperverzierung stechen lassen kann. Zudem: Der weltweit erste und einzige Contest im Weißwurst tättowieren, Künstler die Platen auflegen und einiges mehr an Rambazmaba-Dada-Wahnsinn!

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Diese Woche findet die Urban Art Messe STROKE zum ersten Mal in Berlin statt. Meine neue Galerie SCHAU FENSTER wird auch mit einem Stand vertreten sein (ich zeige STOHEAD und GOGOPLATA), aber daneben auch zahlreiche andere aus dem In- und Ausland. Infos gibt’s hier: www.stroke03.com