Yaneq hat Probleme mit der Ost-Berliner Polizei und stolpert darüber in ein anekdotenreiches Sinnieren über das deutsche-deutsche Verhältnis zweiundzwanzig Jahre nach dem Mauerfall.
»Es gibt nur noch eine Berliner Polizei«, schlaumierte Polizeikomissar H., nachdem ich ihn gefragt hatte, ob er Ost- oder West-Berliner Polizist sei.
»Nein, da irren Sie sich«, erwiderte ich betont freundlich. »Der West-Berliner Polizist ist schon länger in der Bürgergesellschaft angekommen und weiß, dass man Angelegenheiten auch flexibel handhaben kann, besteht nicht auf der penibelsten Einhaltung jeder noch so kleinen Regel, während der Ost-Berliner Polizist da noch eher analfixiert ist.« weiter lesen


PARTY ARTY Vol. 36
a night of vibes from different tribes
fused and hosted by Yaneq

01.10 @ Ritter Butzke, Lobeckstr.30-35, Berlin Kreuzberg
Spoken Word: 22 Uhr
Party und Konzerte: 23 Uhr

MUSIK:
MASSIVE AFRO SOUNDCLASH
ETIENNE (SECOUSSE/RADIOCLIT/THE VERY BEST)
VS. NOMAD (VULKANDANCE/BERLIN)

DIPLOMATICO SOUNDSYSTEM
DJ ILLVIBE VS. SUPERSPECIALGÄST !!!
DJ B.SIDE

KUNST:
ANTON UNAI (LIVEPAINTING)
JEROEN KRAMER (VISUAL SCULPTURE)
NOMAD/ROKKET SKWIRRL (VISUALS/DEKO)
JOVANA POPIC (SCULPTURE)

SPOKEN WORD:
MANFRED PECKEL
HENKAI PAN
KEN YAMAMOTO
BABET MADER & LINA GRÜN
MARIO MENTRUP
YANEQ

BERLIN FESTIVAL 2011 ART VILLAGE Interview Yaneq from [´izem] on Vimeo.

Am vergangenen Wochenende fuhr das Berlin Festival ein gewaltiges Programm nationaler und internationaler Musik Acts auf, um diese alle im ehemaligen Flughafen Tempelhof zu einem prächtigen Budenzauber zusammen zu bringen. Wie sich das anfühlte, haben unter anderem unsere Janes einmal in Worte gefasst. Während wir uns einmal mehr der berliner Urban Art Szene widmeten, die in diesem Jahr auf dem Berlin Festival zu Gast war. Vetreten durch 20 eingeladene Künstler verschiedener Stilrichtungen, die sich alle mit Themenschwerpunkten zum 50. Jahrestag des Berliner Mauerbaus auseinandergesetzt haben. So wurden unter anderem 50 originale Mauerelemente von einigen der Künstler individuell gestaltet, es gab Performances, live-Paintings und -Sklupturen bauen, einen Kunstbasar, Installationen, Fotoausstellungen und jede Menge Mitmachkunst.

Im Weiteren wurde zum ersten Mal der mit 1.000 € dotierte Berlin Festival Art Village Prize vergeben, der eine automatische Teilnahme am Art Village 2012 beinhaltet. Kuratiert wurde das Village von der berliner Szenegröße Jan “Yaneq” Kage, der sich als Veranstalter der genreübergreifenden Kunstparty “Party Arty“, Musiker, Autor, Leiter des “Art Space Schau Fenster” in Kreuzberg und einigem Weiteren einen Namen gemacht hat.

Einige Eindrücke aus dem diesjährigen Art Village, Statements von Yaneq selber und wer den Art Village Prize gewonnen hat, hat Hendrik Thul für uns in einem Video zusammengefasst. Eine Liste aller Künstler des Village’ gibt es nach dem Jump…

Jim Avignon
Poet
Gogoplata
Just
Nomad
44flavours
Crystal Mafia
CZARNOBYL
DAG
KLUB7
Maike Gräf
Pisa73
To@ster by Gobsquad
Stohead
SuperBlast
Süperdesign
Sean Rooney
Paul Snowden
Various & Gould
Zentralnorden

Quelle: http://www.artschoolvets.com/news/2011/09/14/recap-berlin-festival-2011-art-village-interview-mit-jan-yaneq-kage/

It was amazing! Check out the Photos taken by JUST!

Photos by: JUST
http://just.blogsport.de/

Die Berliner Urban Art Szene ist in diesem Jahr zu Gast im Art Village. Über 20 eingeladene Künstler verschiedenster Stilrichtungen, aus Urban Art, Bildender Kunst und Bühne präsentieren sich mit Themenschwerpunkten zum 50. Jahrestag des Berliner Mauerbaus! So werden unter anderem 50 „Mauerelemente“ von den Künstlern (z.B. Poet, Nomad, 44flavours, u.v.a.) individuell bemalt, besprüht und beklebt, Performances inszeniert (Crystal Mafia), Skulpturen mit Motorsägen vor Publikum gestaltet (Maike Gräf) oder Roboter konstruiert (Stohead). Ein Kunstbasar, Mitmachkunst, Installationen, Fotoausstellungen und Gastro-Angebote komplettieren das Art Village. In einer Stadt, die circa 600 Galerien und über 8.000 Künstler, beheimatet, ist das Berlin Festival 2011 eine ideale Plattform, neben dem hochkarätigen Musikprogramm „Kunst zum Anfassen und Zuschauen“ zu feiern. Als Kurator wird Szenegröße Jan „Yaneq“ Kage die Berliner Künstler präsentieren – das Art Village als Ausschnitt der jungen Berliner Kunst- & Urban-Art-Szene auf dem Tempelhofer Flughafen.

Und nicht nur das: dieses Jahr wird außerdem zum ersten Mal der auf 1.000EUR dotierte Berlin Festival Art Village Prize vergeben, der eine automatische Teilnahme am Art Village 2012 beinhaltet. Der Preis wird von Festival Republic gestiftet und von Geschäftsführer Melvin Benn persönlich am Samstag um 20 Uhr im Art Village vergeben. Benn etablierte u.a. auch den Latitude Contemporary Award beim Latitude Festival 2009, sowie den Big Chill Art Trail, der dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feierte und von der Saatchi Online Gallery kuratiert wurde.

Zur Premiere ruft das Art Village obendrein zur Fancy Costume Competition auf. Unter den Besuchern mit dem besten Airport-Outfit (z.B. als PilotIn, FlugbegleiterIn etc) werden 1×2 Karten samt Flug für das Big Chill 2012 und 2×2 Karten für das kommende Melt! Festival sowie das Berlin Festival 2012 verlost. Und wer noch kein Kostüm hat kann sich das noch schnell bei maskworld.com ziehen, mit dem Codeword “berlinfestival” bekommt man im Onlineshop sowie im Berliner maskworld Store 10% Discount beim Kauf eines Kostüms oder Accessoires.

Viel Spass im ART VILLAGE!

Es war Anfang der Nuller Jahre und Marc Hype hatte Geburtstag. Er feierte in der kleinen Galerie Tristesse Deluxe, die damals noch auf der Schlesischen Straße war. Einige Leute waren gekommen. Neben den Berliner Oldschoolern auch all diejenigen, die damals HipHop oder ähnliches in der Stadt machten und mit ihm befreundet waren. Hundert Leute vielleicht. Ich saß hinten nah der Bar und den Toiletten mit vier Jungs, die ich nicht kannte, und wir unterhielten uns bei Bier und Joints. Irgendwann kam das Thema »Ausländer« auf. Ich war schon gut angetüdelt und angeraucht und stellte nun meinen Ethno-Blick scharf.

»Ach so, ihr seid Türken«, sagte ich und freute mich. »Ich kenn’ ‘nen super Witz!«

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